Täto­wie­ren im Som­mer – geht das?

Wir wer­den oft gefragt, ob es sinn­voll ist, im Som­mer ein Tat­too zu ste­chen. Und ja – es gibt sogar eini­ge Vor­tei­le, sich im Som­mer ste­chen zu las­sen, auf die wir gleich ein­ge­hen.

Logisch: Da gibt es nichts zu rüt­teln – Son­ne ist nicht gut fürs Tat­too, egal ob frisch gesto­chen oder bereits älter. Bei star­ker Son­nen­ein­strah­lung kön­nen Tat­toos mit Rei­zun­gen in Form von  Schwel­lun­gen oder Juck­reiz reagie­ren. Bei frisch gesto­che­nen Tat­toos kann die­se Rei­zung im schlimm­sten Fall bis hin zu einer Infek­ti­on füh­ren und den Hei­lungs­ver­lauf so stark stö­ren, dass ein Nach­ste­chen not­wen­dig wird.

Doch bevor ihr denkt, der Som­mer sei mit einem frisch gesto­che­nen Tat­too «gelau­fen», so ist es nicht. Man kann sich gut schüt­zen. Zum Bei­spiel, indem man direk­te Son­ne mei­det, die täto­wier­te Stel­le im Schat­ten hält oder sie mit Klei­dung, einem Tuch oder spe­zi­el­len Abdeckun­gen schützt.

Der Som­mer bringt auch eini­ge Vor­tei­le mit sich:

  • Grund­sätz­lich trin­ken wir bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren mehr. Das Durst­ge­fühl ist stär­ker als im Win­ter und jeder Schluck Was­ser ist bekannt­lich gut für die Haut.
  • Dank der erhöh­ten Luft­feuch­tig­keit und der hohen Tem­pe­ra­tu­ren ist die Durch­blu­tung der Haut bes­ser. Dadurch ist die Haut ent­spann­ter und kann ins­ge­samt opti­ma­ler hei­len.
  • Im Som­mer tra­gen wir weni­ger und meist locker sit­zen­de, luft­durch­läs­si­ge Klei­dung. Das bedeu­tet weni­ger Rei­bung auf dem fri­schen Tat­too. So kann die Haut «atmen» was die Hei­lung zusätz­lich unter­stützt.

Somit zeigt sich: Jede Jah­res­zeit bringt ihre Vor- und Nach­tei­le mit sich – und auch die Bedürf­nis­se der Haut ver­än­dern sich ent­spre­chend.

Wenn ihr Fra­gen habt oder euch unsi­cher seid, wie ihr euer neu­es Tat­too im Som­mer am besten schützt, bera­ten wir euch jeder­zeit ger­ne per­sön­lich im Stu­dio.